Festival für aktuelle Zirkuskunst, Aarau

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KARTEN HINWEIS

Das vorliegende Programm bedarf in diesen unvorherseh­baren Zeiten einer kleinen Gebrauchsanweisung. Denn: Es kann sein, dass alles so kommt, wie es hier drinsteht. Viel­leicht werden aber auch zusätzliche Inhalte möglich, ausverkaufte Vorstellungen werden wieder freigeschaltet oder es werden kurzfristig Veranstaltungen abgesagt.

Falls Sie ein Stück sehen möchten, das in einem Innenraum gezeigt wird, finden Sie die Anzahl Perso­nen, die in normalen Zeiten als Publikum möglich wären; zum Beispiel steht bei VRAI von Etienne Manceau: für 30 Personen. Im Juni sind es evtl. nur 10 Personen, je nach aktueller Reglementierung. Das wissen wir im Moment noch nicht. Es ist also möglich, dass die Plätze für gewisse Aufführungen dieses Jahr sehr rar sind: Wir empfehlen Ihnen deshalb den Vorverkauf.

Wir empfehlen Ihnen zudem die Anmeldung zu unserem Newsletter, damit Sie bei allfälligen Programmänderungen auf dem Laufenden bleiben.
Sie können sich jederzeit wieder abmelden.

COVID HINWEIS

Laut den aktuellsten BAG Vorgaben gilt eine Sitzpflicht (es gibt keine nummerierten Sitzplätze) und die Maske muss immer getragen werden. Zwischen den Besucher*innen muss jeweils ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten oder ein Sitz freigelassen werden. Konsumationen sind verboten.
Wir halten uns an die vom BAG vorgeschriebenen Verordnungen.

Sollte das Festival aufgrund behördlichen Anordnungen nicht durchgeführt werden können, wird cirqu’ die Karten rückvergüten.

PROGRAMMBERATUNG

Für diejenigen, die nicht genau wissen, welche Programmpunkte zu ihnen passen, bieten wir neu während unseren Telefonzeiten eine Beratung zum Programm an.

cirqu' im Stadtmuseum

  • © Thibault Condy & Edith Szabò
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Eine historische Fotoschau, Installationen und Residenzen

Während zweier Monate – vom 7.Mai bis zum 4.Juli 2021 – bespielt cirqu’ die Räumlichkeiten des Stadtmuseums Aarau.

Die Besucher*innen werden von einer Ausstellung mit Zirkusfotografien aus dem Ringier Bildarchiv empfangen. Die historischen Pressebilder zeigen Einblicke in die vergangene Zirkuspraxis und bilden Gelegenheit, sowohl vielseitige Verbindungslinien wie auch spannende Kontraste zu den aktuellen Zirkusformen, denen die Räume im Ober- und Untergeschoss gewidmet sind, zu finden.

Der Ausstellungssaal im Obergeschoss wird zur begehbaren Bühne. Die Installationen verschiedener Künstler*innen gewähren Einblick in deren vielseitiges interdisziplinäres Schaffen: Wes Peden, 35 Jahre alt, 30 davon jonglierend, ist auf 25 Bildschirmen präsent; Darragh McLoughlin stellt Betrachtungen über das Balancieren eines Stabes an; Angela Laurier, altgediente Kontorsionistin, lässt in einer Toninstallation ihren Körper sprechen; Jörg Müller zeichnet Balance-Bewegungen auf, einen Tanz um eine Mitte auf Papier; Mädir Eugsters Palmblätter-Mobile zeigt überaus fragiles und doch erstaunlich stabiles Gleichgewicht und Roman Müllers Maschinen vollführen ohne menschliches Zutun zirzensische Bewegungen. Auf dieser «Bühne» bieten sich auch Raum und Gelegenheit für eigenes Ausprobieren.

Der Veranstaltungssaal im Untergeschoss wird zum Proberaum verschiedener Zirkuskünstler*innen. In ein- bis zweiwöchigen Residenzen arbeiten sie an ihren eigenen Projekten. Sie probieren, arbeiten, denken, sprechen – kurzum, sie können sich in Ruhe ihrem Projekt widmen. Interessierten Besucher*innen werden zu bestimmten Zeiten Einblicke in diese Arbeitsprozesse gewährt.

Die Termine finden Sie ab sofort auf stadtmuseum.ch.
Weitere Informationen zu den Residenzen und Veranstaltungen finden Sie auch auf der Website des Stadtmuseums Aarau.

  • Künstler*innen in Residenz: Sebastian Berger, Nina Wey und Laurence Felber, Marc Oosterhoff, Mirjam Hildbrand und För Künkel, Louisa Wruck
  • Arbeiten von: Angela Laurier, Mädir Eugster, Jörg Müller, Wes Peden – Eric Longuequel – Cie Ea Eo, Darragh McLoughlin – Squarehead Productions, Roman Müller – Tr’espace
  • Konzeption cirqu’ im Stadtmuseum: Roman Müller, Mirjam Hildbrand und Edith Szabò in Zusammenarbeit mit dem Team des Stadtmuseums Aarau, unter der Leitung von Laura Schuppli